Hunde brauchen und suchen klare Grenzen und Regeln,
bekommen sie diese nicht, spiegeln sie das schnell und direkt
(z.B. durch Verselbständigung), die Kinder lernen im Umgang mit
den Hunden, diesen klare Grenzen und Regeln zu setzen, erfahren
aber auch, das ihr Sozialpartner eigene Grenzen hat und diese
beachtet wissen will. Hunde lieben klare, wiederkehrende
Strukturen, sie wiederholen gerne. Je mehr Struktur, desto
glücklicher der Hund - das können Kinder sehr schnell im Umgang
mit den Hunden lernen, in Gesprächen findet der Transfer in das
menschliche Leben statt.
2.1.4. Hunde
als Vermittler und EisbrecherHunde
dienen als Eisbrecher. Gerade Kinder, die sich im Umgang mit
anderen Menschen eher zurückhaltend geben, erleben über die
Anwesenheit eines (vertrauten) Hundes eine Möglichkeit, sich
Menschen in ihrem Umfeld zu nähern und zu öffnen. Der Hund bietet
ein interessantes Gesprächsthema und vermittelt, wie
wissenschaftliche Untersuchungen ergeben haben, eine positive
Gesprächsatmosphäre. Für viele Kinder ist ein Hund bei
angst-behafteten, schwierigen Gesprächen ein stiller Verbündeter,
der ihnen Sicherheit gibt und ihnen manchmal so erst die
Möglichkeit eröffnet, über sensible Themen oder negative
Geheimnisse zu sprechen.
2.1.5. Hunde geben Selbstvertrauen und
Selbstbewusstsein
Die
Erfahrung, einen (großen) Hund "im Griff" zu haben, ihm
Anweisungen zu geben, die dieser umsetzt, bietet schnelle und
deutliche Erfolge. Hunde achten nicht auf Äußerlichkeiten,
Sprachfehler oder Ähnliches. Sie reagieren auf das ihnen entgegen
gebrachte Verhalten.
Kinder merken schnell, dass sie von Hunden so akzeptiert werden,
wie sie sind, was schnell dazu führt, dass die Klassenkameraden
feststellen müssen, dass vielleicht gerade ein Außenseiterkind
einen besonders enges Verhältnis zu einem der Projekthunde
aufbauen kann.
2.1.6. Hunde
bauen Ängste ab und helfen, Hindernisse zu überwinden
Vielleicht mag ein Kind in seiner Gruppe etwas
nie ansprechen, aus Angst ausgelacht zu werden. Mit einem Hund an
der Seite gelingt so etwas häufig viel besser. Der Hund kann auch
zum Postboten werden, Wünsche, Sorgen oder Ängste können
aufgeschrieben und in die Hundepacktaschen gelegt werden. Oder das
Kind, welches nie im Mittelpunkt stehen mag und die Sorge darum
vergisst, wenn es gemeinsam mit dem Hund der Gruppe etwas
vorführt.
2.1.7.
Motorische, sensomotorische, taktile, emotionale und kognitive
Förderung
Wie ist es eigentlich mit einem Hund um die
Wette zu laufen oder mal die eigene Hand in einem Hundefell
verschwinden zu sehen? Wie fühlt sich so ein Hundekörper an, wenn
man ihn abtastet? Was sind die Unterschiede zwischen einem
Hundekörper und einem menschlichen Körper ??? Bei uns findet man
es heraus und wird zugleich vielfach gefördert !
2.2. Lernen
mit Spaß und präventivem Charakter
Wir vermitteln
fundiertes Wissen rundum die Themen:
-
richtiger Umgang mit
Hunden zur Vorbeugung von Beißunfällen
-
Wissen von und über
Hunde, Hundehaltung und Haushundwerdung
Die Wissensvermittlung
läuft möglichst praktisch, theoretische Anteile werden jedoch
nicht vergessen.
2.2.1.
Theoretische Wissensvermittlung
SocialDogs Hunde-ABC
Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen von
fremden aber auch bekannten Hunden verletzt werden. Ein Teil unserer
Bevölkerung fürchtet jede Begegnung mit Hunden. Auf der anderen
Seite sind aber auch viele Menschen, insbesondere Kinder, in ihrer
Freude am Hund zu forsch. Mit diesem Projekt vermitteln wir kleine
und großen Menschen den richtigen Umgang mit Hunden sowie ein
Basiswissen im Lesen hündischer "Körpersprache". Die Angst vor
Hunden soll genommen, Unfälle vermieden und die Freude am Hund
vermittelt werden.
Für wen ist das SocialDogs
Hunde-ABC gedacht ?
Dieses Projekt richtet richtet sich an
Kindergärten, alle Schulformen, Jugendzentren aber auch an
Seniorengruppen und Einrichtung für Menschen mit geistigen
und/oder körperlichen Behinderungen. Bei Interesse biete ich
dieses Projekt auch als Multiplikatorenschulung für LehrerInnen,
ErzieherInnen usw. an. Auf Wunsch kann ein Lehrer- und Elternabend
organisiert werden. Um dem Wissensstand und den Möglichkeiten der
jeweiligen Klasse gerecht zu werden, wird jedes neue Projekt
individuell geplant und durchgeführt. Hierbei nehmen wir natürlich
auf die Wünsche der jeweiligen Schule Rücksicht.
Welche Inhalte vermittelt das
SocialDogs Hunde-ABC ?
Die Inhalte und der Ablauf ist auf das Alter der Teilnehmer, die
Anzahl der Termine und die Gruppengröße abgestimmt.
Theoretische Wissensvermittlung
- Biologisches Grundlagenwissen rund um den Hund
- Hundeaufgaben/-berufe
- Hunderassen
- Vom Wolf zum Haushund
- Bedürfnisse des Hundes
- Körpersprache des Hundes
- Kosten und Aufwand von Hundehaltung
- Zubehör rund um den Hund
- und vieles mehr
Praktische Wissensvermittlung
- über die gemeinsame Erarbeitung von Hunderegeln
- über praktische Übungen mit dem Hund
- über Gruppenspiele zur praktischen Einübung
Wieviel Zeit nimmt das SocialDogs
Hunde-ABC in Anspruch ?
Das Konzept ist auf 3 x 2 Schulstunden abgestimmt, kann aber nach
Bedarf verkürzt/verlängert werden. Es sind auch einmalige Termine
möglich.
Wo wird das SocialDogs Hunde-ABC
angeboten ?
Das Angebot richtet sich an interessierte
Einrichtungen in Münster, dem Münsterland und im nördlichen
Ruhrgebiet. Wir kommen direkt in Ihre Schule oder Einrichtung !
Sollten Sie Interesse haben und weiter entfernt wohnen, so besteht
eventuell die Möglichkeit, Kontakt zu Absolventen der SocialDogs
Therapiehund-Ausbildung in Ihrer Nähe zu vermitteln.
Wie erhalte ich weitere
Informationen, Preise, Termine usw. ?
Bitte
melden Sie sich per Mail oder telefonisch unter
02502-9018809 bei mir.
